Anglistisches Seminar Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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ACHTUNG, DIESE VERSION DES KAPITELS IST NICHT MEHR GÜLTIG

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Rücktritt, Unterbrechung, Wiederholung, Erweiterungsprüfung

Ein Rücktritt von der Prüfung nach der Zulassung (aber vor der ersten schriftlichen Klausur) muss vom LLPA genehmigt werden. Ähnliches gilt für die Unterbrechung einer begonnenen Prüfung (ärztliches Zeugnis). Genehmigt das Prüfungsamt den Rücktritt, gilt die Prüfung als nicht unternommen. Genehmigt das LLPA die Unterbrechung, brauchen lediglich die verbleibenden Prüfungsteile zu einem vom LLPA zu bestimmenden Termin nachgeholt werden. Die Genehmigung von Rücktritt oder Unterbrechung wird nur bei Vorliegen gewichtiger Gründe (Krankheit, Mutterschutz etc.) erteilt.
Wer die Wiss. Prüfung nicht bestanden hat, kann sie nur einmal wiederholen, es sei denn, der Erstversuch fällt unter die Freischussregelung (vgl. "Freiversuch"). Es wird nur die Fachprüfung wiederholt, die nicht mindestens mit "ausreichend" bewertet wurde. Dabei müssen alle Prüfungsteile (gegebenenfalls mit Ausnahme einer mit mindestens "ausreichend" bewerteten Wiss. Arbeit) wiederholt werden (also zwei Klausuren und die mündliche Prüfung). Ist auch die Wiederholungsprüfung nicht bestanden, erlischt der Prüfungsanspruch für die Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien.
Wer das Staatsexamen bestanden hat, kann durch eine Erweiterungsprüfung die Lehrbefähigung in einem zusätzlichen Fach erwerben, wobei dieses Haupt- oder Beifach (Unterrichtsbefähigung für die Unter- und Mittelstufe; vgl. "Beifachprüfung") sein kann. Die Regelstudienzeit beträgt hierfür vier bzw. drei Semester. Innerhalb der Regelstudienzeit können schriftliche und mündliche Prüfung auf zwei Termine verteilt werden (vgl. "Zeitpunkt). Eine Erweiterungsprüfung kann frühestens zum Termin der Prüfung im 2. Hauptfach der Wiss. Prüfung (bzw. im 2. Fach der Künstlerischen Prüfung) abgelegt werden. Zur Meldung für die Erweiterungsprüfung ist eine Zwischenprüfungsbescheinigung nicht notwendig.
Die übrigen Voraussetzungen entsprechen den Bestimmungen für die erste Prüfung.




Letzte Änderung: Heiko Jakubzik am 01.Januar 2006
Verantwortlich: Schöneich, Isermann
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