Anglistisches Seminar Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Freiversuch und Notenverbesserung

 

Wenn Sie zügig studieren und die Prüfung spätestens im 9. Semester antreten, kommen Sie in den Genuss eines sogenannten Freiversuchs. Auch hier bleiben bis zu 4 Semester unberücksichtigt, falls die o. g. besonderen Bedingungen (vgl. Zeitpunkt) erfüllt sind. Im Einzelnen besagt die Regelung (GymPO I, § 26) folgendes: Eine nicht bestandene Prüfung in einem (und nur einem) der beiden Hauptfächer gilt als nicht unternommen (= Freiversuch), wenn

  • die Prüfung im 1. Hauptfach spätestens im 9. Semester angetreten wurde (heißt: Anmeldung fällt in dieses Semester) und
  • die Prüfung im 2. Hauptfach spätestens im 10. Semester angetreten und
  • die Wissenschaftliche Arbeit ("Zulassungsarbeit") vor der mündl. Prüfung in dem entsprechenden Fach vorgelegt wurde.

 

Der Freiversuch kann nur in einem Fach wahrgenommen werden. Der Prüfungstermin des 2. Hauptfachs gilt unverändert, wenn im vorgezogenen Fach der Freiversuch unternommen wird. Die erneute Prüfung nach einem Freiversuch ist spätestens zu dem Termin anzutreten, der auf die letzte mündl. Prüfung folgt.

 

Wer die Prüfung unter den zeitlichen Vorgaben des Freiversuchs bei erstmaliger Teilnahme bestanden hat, kann die Prüfung in einem seiner Fächer zu dem sich anschließenden Prüfungstermin zur Notenverbesserung wiederholen. Sollte diese Wiederholungsprüfung zu einer schlechteren Note führen, so wird stattdessen die Note aus dem Freiversuch berücksichtigt. Nach Aufnahme in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) ist eine Wiederholungsprüfung zur Notenverbesserung ausgeschlossen.

 




Letzte Änderung: Becker am 26.August 2010
Verantwortlich: Isermann, Becker
Kapitelstruktur

  • Prüfungen/Exams